Die Welt, in der wir leben

1960 waren wir 3 Milliarden Menschen auf der Welt. Heute sind wir 7,3 Milliarden, wir werden in diesem Jahrhundert vermutlich die 10 Milliarden kurz überspringen und dann langsam zurückgehen - je mehr Bildung und Gleichberechtigung der Frau sich weltweit durchsetzen.

Die großen Aufgaben der heutigen Welt sind
+  der Gegensatz Arm/Reich
+  die Säkularisierung
+  die Flüchtlinge
+  Big Data
+  die Enkeltauglichkeit (Umwelt, Klima, Ressourcen, Sterbehilfe ...)
+  Regionalisierung: Der Goldene Weg

Die Lösungen sind in Reichweite und wir sind nicht allein:

Die Zeit ist reif:
Erinnern Sie sich an die Zeit um 1990? In Südafrika wird Nelson Mandela aus der Haft entlassen. Deutschland wird wiedervereinigt. Gorbatschow schreibt Weltgeschichte mit Glasnost und Perestroika und in Camp-David I (1979) bereiten Carter, Sadat und Begin das Osloer Abkommen vor. Fast alles scheint möglich.

Und heute?
Im großen Durcheinander mit Europa, ISIS, den Flüchtlingen, NSA, TTIP lässt sich doch auch ein erfreuliches Muster erkennen.

  • Die UNO verabschiedet am 3. 8. 2015 ein ambitioniertes Programm: "Unsere Welt verändern - Programm für nachhaltige Entwicklung bis 2030",
  • Barack Obama stellt am gleichen Tag seinen "Clean Power Plan" vor, mit dem die USA im Klimaschutz eine führende Rolle in der Welt übernehmen wollen.
  • Papst Franziskus präsentiert am 25. Juni 2015 seine Umwelt-Enzyklika "Laudato si!".
  • Der Dalai Lama steht mit seinem Buch (verfasst mit Franz Alt) "Ethik ist wichtiger als Religion", das weltweit zu seinem 80. Geburtstag am 6. Juli 2015 erschienen ist und in dem er feststellt, dass er in Deutschland die Grünen wählen würde, auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste.
  • Und die Bundesregierung präsentiert ihre "Green Economy!" (http://www.hightech-strategie.de/de/Green-Economy-1007.php)
  • Die Grünen werden bei der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg die stärkste politische Kraft - und es kommt vermutlich zur ersten grün-schwarzen Koalition unter Ministerpräsident Kretschmann, der dafür betet, dass Merkel ihre Flüchtlingspolitik fortsetzen kann.

Die Enkeltauglichkeit ist in der Weltpolitik angekommen.
Wir nutzen diese weltweite Einsicht und fassen diese Entwicklung mit dem handfesten und aussagekräftigen Begriff der "Enkeltauglichkeit" zusammen. Darin bündeln sich Klima, Ressourcen, Ökologie und Ökonomie. Oder - die interne und externe Buchhaltung.
Die Enkeltauglichkeit soll unsere Arbeit kurz-, mittel- und langfristig begleiten und ausrichten.

Die Welt sieht ein: Die Zeit ist reif. Und wir nutzen diesen Background als argumentativen Hintergrund für die Optimierung unserer Erwerbstätigkeit und unserer Netzwerkarbeit.

Konkret:
Zwischen Karlsruhe und Offenburg leben glückliche Menschen.
Die Großindustrie (Bosch, Daimler, LUK,  Burda ...) und ein gut aufgestellter Mittelstand sorgen für Geld und gute Stimmung. Die Lage zwischen Rhein und Schwarzwald ist klimafreundlich, die Arbeitslosigkeit tendiert gegen Null, die Schwarzarbeit funktioniert und stabilisiert als Nachbarschaftshilfe und gleicht noch vorhandene Defizite aus, das Elsass, die Schweiz und die mediterrane Lebenslust sind in Reichweite.
Gute Voraussetzungen auch für unübersichtliche Zukunftsperspektiven: Auswirkungen der Postwachstumsökonomie (Industriearbeitsplätze für die eine Hälfte der Woche, Selbstverwirklichung und Selbstversorgung für die andere) können sinnvoll genutzt und auch dadurch die Probleme der Altersarmut und des Pflegenotstands bewältigt werden.
In diesem Umfeld, dessen ökonomische und ökologische Gemeinsamkeiten sich gerade aufeinander zu bewegen, wollen wir ein Netzwerk vernünftiger Menschen aufbauen, die sich als evolutionäre Humanisten der Enkeltauglichkeit der Region verschreiben und damit auf sinnvolle Weise Geld verdienen und ein gutes Leben leben wollen.
Dazu kann man sich überall einklinken, muss nirgends Mitglied werden, in keinem Verteiler stecken und sich keine Arbeit zumuten, die einen nicht anspringt.
Aber wer will, ist bei uns im Grünen Forum Baden e.V: ganz herzlich willkommen.


Warum Enkeltauglichkeit:
Den Begriff „Enkeltaugliche Zukunft“ prägten Nichtregierungsorganisationen in ihrer "Kinderagenda für Gesundheit und Umwelt 2001". „Enkeltauglichkeit“ meint nachhaltig, ressourcenschonend, effizient, dauerhaft, zukunftsfähig. Mit der neuen Wortschöpfung soll das Leitbild der „Nachhaltigkeit“ plastisch und begreifbar werden. „Enkeltauglichkeit“ will verdeutlichen, dass letztlich alle Politik und die Wirtschaft sich daran zu messen haben, dass auch die Enkelkinder eine lebenswerte Zukunft vorfinden.
Wenn wir den Begriff enkeltauglich in unsere Arbeit einbinden, werden wir schnell erkennen, welche Teile unserer Arbeit dafür besonders geeignet sind (z.B. "papierloses Büro", Mediation (statt Scheidung - oder zu ihrer Begleitung), Geräteverleih, Regionalität, Reparaturcafé, Fahrrad, Car-Sharing ...) und in welche Richtung wir uns entwickeln.

 MIt dem Grünen Forum Baden e.V. möchten wir dieses Potenzial aufgreifen und nutzen. Mit unserer Charta 2016 haben wir die Richtung angepeilt.

Wie sehen Sie das?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: info@gfbev.de